16.07.2019 Ökoplus unterstützt Bauwende-Bündnis: KfW-Förderung für klimafreundliche Baustoffe und Bauweisen

Ökoplus unterstützt Bauwende-Bündnis: KfW-Förderung für klimafreundliche Baustoffe und Bauweisen

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Ökoplus setzt sich seit Jahrzehnten dafür ein, dass ökologische Baustoffe, klimafreundliches Bauen und Sanieren in der Bevölkerung verbreitet wird. Deshalb gehört Ökoplus zu den Unterstützern der aktuellen Erklärung des Bauwende Bündnisses, welches fordert, dass klimafreundliche Baustoffe und Bauweisen von der KfW gefördert werden. 


KfW Förderung für ökologisches Bauen und ökologische Baustoffe 

Das neu gegründete Bauwende Bündnis für Klimaschutz und Ressourcenschonung am Bau fordert in seiner aktuellen Stellungnahme  eine KfW-Förderung für klimaschonende Baumaterialien und Bauweisen. 

Bisher werden von der KfW-Förderbank der Bau von Effizienzhäusern oder auch die energetische Sanierung mithilfe von zinsgünstigen Darlehen und Zuschüssen gefördert. Eigens dafür wurde von der Bank ein (KfW)-Neubau- und Sanierungs-Standard für Wohngebäude eingeführt. 

Bisher wurde dabei die sogenannte "Graue Energie" bei den Förderungen außer Acht gelassen. 

„Graue Energie“ und die „Grauen Emissionen“ bezeichnen den Energieverbrauch und die Emissionen von Treibhausgasen, die bei der Herstellung, dem Transport, der Verarbeitung und Entsorgung von Baustoffen entstehen.

Ökologische Baustoffe haben erhebliches Potential CO2 einzusparen

Das Bauwende Bündnis, das von allen großen Umweltverbänden unterstützt wird, fordert in seiner Stellungnahme, dass die Verwendung von klimafreundlichen Baustoffen und Bauweisen von der KfW-Bank gefördert werden. Dabei bezieht sich die Stellungnahme auf eine aktuelle Studie des Steinbeis-Instituts. 

Die Studie besagt, dass durch die Auswahl von ressourcenschonenden Baumaterialien und Baukontruktionen in Deutschland jährlich 7 Mio. Tonnen CO2 eingespart werden könnten. 

Bauwende-Bündnis fordert Berücksichtigung von "Grauer Energie" und "Grauen Emissionen" im GebäudeEnergieGesetz

Das Bauwende-Bündnis hatte vor kurzer Zeit ebenfalls die Berücksichtigung der „Grauen Energie“ im Gebäudeenergiegesetz gefordert. Im vorgelegten Referentenentwurf des Gesetzes wird sie jedoch vollständig vernachlässigt. Deshalb ist es sehr wichtig, dass  „Graue Energie“ und "Graue Emissionen" mit Hilfe konkreter KfW-Förderprogramme reduziert werden und das Potenzial dieser Einsparungen von CO2 genutzt wird. Schließlich trägt der Hochbau allein für 6% des globalen Energieverbrauchs und sogar zu 11% der Treibhausgasemissionen bei.

Zu den unabhängigen Unterstützern der Erklärung gehören unter anderem: 


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